Pflasterstein-Rechner
Plane rechteckige Pflasterflächen über ein Steinmodul aus Steinmaß plus Fuge. So wird sichtbar, wie Format, Fuge und Reserve die Stückzahl beeinflussen.
So funktioniert die Berechnung
Für eine überschlägige Stückzahl wird aus Steinlänge plus Fuge und Steinbreite plus Fuge ein Modul gebildet. Ein Quadratmeter geteilt durch diese Modulfläche ergibt die rechnerische Stückzahl je m². Danach wird die Reserve addiert.
Vor dem Einkauf beachten
- Verlegeverband, Randsteine und Zuschnitt können den Bedarf stärker beeinflussen als die reine Modulrechnung.
- Herstellerangaben zu Stückzahl je m² haben Vorrang, besonders bei Mehrformat-Systemen.
- Bettung, Tragschicht, Fugenmaterial und Einfassungen separat planen.
- Bei Palettenware die ermittelte Stückzahl beziehungsweise Fläche mit dem konkreten Paletteninhalt abgleichen.
Grenzen des Rechners
Der Rechner verarbeitet ausschließlich die eingegebenen Maße und Faktoren. Er beurteilt weder Untergrund noch Eignung, Konstruktion, Statik, Feuchte-, Brand- oder Schallschutz und ersetzt keine Herstellerangaben oder fachliche Planung. Bei sicherheitsrelevanten, tragenden oder genehmigungspflichtigen Arbeiten ist eine fachliche Prüfung erforderlich.
Weiterplanen
Pflasterfläche und Steinbedarf planen → · Menge und Preis im Projekt-Kostenplaner erfassen →
Häufige Fragen
Funktioniert der Rechner bei mehreren Steinformaten?
Nicht zuverlässig. Mehrformat-Verlegepakete haben meist einen vom Hersteller angegebenen Flächeninhalt pro Lage oder Palette.
Warum wird die Fuge mitgerechnet?
Weil die Fuge Teil des regelmäßigen Verlegerasters ist und dadurch die Anzahl der Steine pro Quadratmeter beeinflusst.
Berechnet der Rechner den Unterbau?
Nein. Tragschicht, Bettung und Einfassung sind eigenständige Planungsschritte.
Inhaltlich verantwortlich: CodeSolve-Redaktion · Letzte Prüfung: 16. August 2026